Kreis: Birkenfeld Verbandsgemeinde: Rhaunen
Der Erholungsort Bundenbach ist einer der historischen Schwerpunkte des Hunsrücker Schieferbergbaus, der seit dem frühen Mittelalter bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts auf insgesamt 32 Gruben betrieben wurde. Der Ort bildet auch das Zentrum der Hunsrück-Schiefer- und Burgenstraße. In der Besuchergrube Herrenberg und dem ihr angeschlossenen Fossilienmuseum werden die Geschichte des Bergbaus sowie der 400 Millionen Jahre alte Fossilienreichtum des Gesteins veranschaulicht und dokumentiert.
Die latènezeitliche Höhensiedlung "Altburg", deren Wohn- und Wirtschaftsgebäude nach einer umfassenden archäologischen Ausgrabung zum Teil rekonstruiert worden sind, vermittelt einen romantischen Eindruck vom Leben der keltischen Hunsrücker vor gut zwei Jahrtausenden. Und gleich gegenüber trägt ein mächtiger Felsklotz hoch über dem schäumenden Hahnenbach die gleichfalls freigelegten und teilweise wiederaufgebauten Mauerzüge der mittelalterlichen Schmidtburg. Diese weitläufige und sehr malerische Ruine verdient nicht nur deshalb Beachtung, weil sie ein bevorzugter Unterschlupf der Räuberbande des Schinderhannes war, sondern vor allem wegen ihrer genealogischen Bedeutung: Von dieser einsam gelegenen Schmidtburg stammten nämlich all jene Wild-, Rhein- und Raugrafen her, deren weitverzweigte Nachkommenschaft später die berühmteren Burgsitze an Nahe, Mittelrhein und Mosel errichten ließ.
Die latènezeitliche Höhensiedlung "Altburg", deren Wohn- und Wirtschaftsgebäude nach einer umfassenden archäologischen Ausgrabung zum Teil rekonstruiert worden sind, vermittelt einen romantischen Eindruck vom Leben der keltischen Hunsrücker vor gut zwei Jahrtausenden. Und gleich gegenüber trägt ein mächtiger Felsklotz hoch über dem schäumenden Hahnenbach die gleichfalls freigelegten und teilweise wiederaufgebauten Mauerzüge der mittelalterlichen Schmidtburg. Diese weitläufige und sehr malerische Ruine verdient nicht nur deshalb Beachtung, weil sie ein bevorzugter Unterschlupf der Räuberbande des Schinderhannes war, sondern vor allem wegen ihrer genealogischen Bedeutung: Von dieser einsam gelegenen Schmidtburg stammten nämlich all jene Wild-, Rhein- und Raugrafen her, deren weitverzweigte Nachkommenschaft später die berühmteren Burgsitze an Nahe, Mittelrhein und Mosel errichten ließ.
Museen
Objekt-Nr.: 17230
Der Hunsrückschiefer und seine Fossilien
Vor etwa 400 Mio. Jahren, im Erdzeitalter des Unterdevons, befand sich unsere Gegend am Südrand eines Kontinents, dessen Festland nördlich von einer Linie Essen-Aachen begann. Südlich davon wurden Sand und Schlamm auf dem vom Meer überfluteten Kontinentalsockel abgelagert. Das Festland war noch kaum von Pflanzen besiedelt und der Abtragung ungeschützt ausg
Vor etwa 400 Mio. Jahren, im Erdzeitalter des Unterdevons, befand sich unsere Gegend am Südrand eines Kontinents, dessen Festland nördlich von einer Linie Essen-Aachen begann. Südlich davon wurden Sand und Schlamm auf dem vom Meer überfluteten Kontinentalsockel abgelagert. Das Festland war noch kaum von Pflanzen besiedelt und der Abtragung ungeschützt ausg
Objekt-Nr.: 17226
Die 1971 - 1974 unter Dr. R. Schindler vom Rheinischen Landesmuseum Trier durchgeführten Ausgrabungen gehören zu den bedeutendsten nach dem Kriege in Westdeutschland. Erstmals gelang es hier nämlich, nicht nur den Aufbau der Befestigung zu klären, sondern auch den gesamten Plan der Innenbebauung einer keltischen Burg aufzudecken. Das war möglich, weil aufgrund der vorherrschenden Pfostenbauweise d


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