Kreis: Mayen-Koblenz Verbandsgemeinde: Untermosel
ALKEN ist einer der ältesten Moselorte. Die Entstehung reicht bis in die Kelten- und Römerzeit zurück. Noch heute benennt man einen Ortsteil mit dem keltischen Namen "Olk".
Auf einem Hügel im Alkener Bachtal sind noch heute die Reste von Grundmauern einer Keltenburg zu sehen.
Burg Thurant ist teilweise auf alten Fundamenten errichtet, die aus der Römerzeit stammen. Aus dieser Zeit ist auch der Ortsname "ALKEN" abgeleitet: "Villa Alkana" (römische Siedlung)
Burg Thurant
Die BURG THURANT ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unseres Ortes. Teils auf römischen Grundmauern errichtet, ist sie eine der ältesten Burgen des Mosellandes.
Pfalzgraf Heinrich (ein Bruder König Ottos IV.) erbaute sie 1198 -vom Kreuzzug heimgekehrt- zum Gedenken an die vergebliche Belagerung der Syrerfeste "Thuron". 1209 wurde die Burg auch urkundlich beglaubigt.
Dieser mitten im Trierer Gebiet errichtete Stützpunkt war sehr schnell Anlaß zu Streitigkeiten, die schließlich zur Belagerung durch die beiden Erzbischöfe von Trier und Köln führten (von 1246 bis 1248).
Seit über 750 Jahren erinnert alljährlich das "Moosemannfest" an die Belagerung der Burg und ist jeweils am 3.Fastensonntag eines der ältesten deutschen Frühlingsfeste
Alken- einst im pfälzischen Besitz des Pfalzgrafen in Heidelberg lag jedoch mitten im Trierer Land. So blieben Streitigkeiten und Besitzansprüche der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier und Köln unvermeidbar.
Nach endgültiger Eroberung der Burg Thurant durch die beiden Erzbischöfe (Arnold II. von Trier und Konrad von Hochstaden von Köln) wurde der Ort mit der Burg ab 1248 von Trier und Köln gemeinsam beherrscht.
So erklärt es sich auch, daß viele Steine zum Bau des Kölner Dom aus dem Steinbruch des Alkener Bachtales stammten!
Der Friedensvertrag vom 17.Sept.1248 ist noch heute erhalten als eines der ältesten Schriftstücke in deutscher Sprache.
Nach Fertigstellung der Stadtbefestigung erhielt der Ort 1331 durch Erzbischof und Kurfürst Balduin von Trier (Luxemburg) die Stadtrechte. (1356 erst Frankfurt a.Main!)
Auf einem Hügel im Alkener Bachtal sind noch heute die Reste von Grundmauern einer Keltenburg zu sehen.
Burg Thurant ist teilweise auf alten Fundamenten errichtet, die aus der Römerzeit stammen. Aus dieser Zeit ist auch der Ortsname "ALKEN" abgeleitet: "Villa Alkana" (römische Siedlung)
Burg Thurant
Die BURG THURANT ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unseres Ortes. Teils auf römischen Grundmauern errichtet, ist sie eine der ältesten Burgen des Mosellandes.
Pfalzgraf Heinrich (ein Bruder König Ottos IV.) erbaute sie 1198 -vom Kreuzzug heimgekehrt- zum Gedenken an die vergebliche Belagerung der Syrerfeste "Thuron". 1209 wurde die Burg auch urkundlich beglaubigt.
Dieser mitten im Trierer Gebiet errichtete Stützpunkt war sehr schnell Anlaß zu Streitigkeiten, die schließlich zur Belagerung durch die beiden Erzbischöfe von Trier und Köln führten (von 1246 bis 1248).
Seit über 750 Jahren erinnert alljährlich das "Moosemannfest" an die Belagerung der Burg und ist jeweils am 3.Fastensonntag eines der ältesten deutschen Frühlingsfeste
Alken- einst im pfälzischen Besitz des Pfalzgrafen in Heidelberg lag jedoch mitten im Trierer Land. So blieben Streitigkeiten und Besitzansprüche der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier und Köln unvermeidbar.
Nach endgültiger Eroberung der Burg Thurant durch die beiden Erzbischöfe (Arnold II. von Trier und Konrad von Hochstaden von Köln) wurde der Ort mit der Burg ab 1248 von Trier und Köln gemeinsam beherrscht.
So erklärt es sich auch, daß viele Steine zum Bau des Kölner Dom aus dem Steinbruch des Alkener Bachtales stammten!
Der Friedensvertrag vom 17.Sept.1248 ist noch heute erhalten als eines der ältesten Schriftstücke in deutscher Sprache.
Nach Fertigstellung der Stadtbefestigung erhielt der Ort 1331 durch Erzbischof und Kurfürst Balduin von Trier (Luxemburg) die Stadtrechte. (1356 erst Frankfurt a.Main!)
Herzlich Willkommen an der Mosel
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Einige behaupten, er sei der schönste aller Flüsse, für andere wird hier der beste aller Weine angebaut. Fakt bleibt, dass die Moselregion dem geneigten Touristen ein kulturell ansprechendes Urlaubsziel mit gastfreundlichem Ambiente bietet. Angesichts Städte, wie z. B. Trier, Koblenz, Bernkastel-Kues und Cochem fällt es schwer, von Höhepunkten an der Mosel zu sprechen. Das Angebot ist einfach zu vielfältig. So können hier nur einige wenige Dinge genannt werden: Für den Kulturliebhaber steht sicher an erster Stelle Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit solch historisch wichtigen und in Deutschland teilweise einzigartigen Bauwerken wie der Porta Nigra, der Basilika oder dem Dom zu Trier. Sehenswert ist auch die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz, das Cusanus Geburtshaus in Bernkastel-Kues oder das Schloss Lieser. Dem Sportfreund wird an der Mosel eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten geboten. Neben Kanufahren und Wasserski ist bei Enkirch sogar Segeln möglich. Für Radfahrer bietet der Moselradweg auf über 400 km entlang der Mosel eine abwechslungsreiche Strecke für Jung und Alt. Zuletzt sollte noch einmal der Moselwein erwähnt werden. An den steilen Hängen entlang der Mosel, auf die an mehr Tagen im Jahr die Sonne lacht, als in fast jedem anderen Weinbaugebiet in Deutschland, werden Jahr für Jahr in Handarbeit nur die edelsten Weine gelesen. Der Wein der Anbauregion Mosel-Saar-Ruwer gilt nicht umsonst weltweit als einer der Besten. |
Unterregionen
Mosel
Burgen & Schlösser
Mosel
Objekt-Nr.: 12314
Die Burg Thurant ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen über dem Ort Alken an der Mosel. Teils auf römischen Grundmauern errichtet, ist sie eine der ältesten Burgen des Mosellandes.
Pfalzgraf Heinrich, ein Bruder König Ottos IV, erbaute sie 1197 - vom Kreuzzug heimgekehrt - zum Gedenken an die vergebliche Belagerung der Syrerfestung "Thuron". 1209 wurde die Burg auch urkundlich beglaubigt.
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Pfalzgraf Heinrich, ein Bruder König Ottos IV, erbaute sie 1197 - vom Kreuzzug heimgekehrt - zum Gedenken an die vergebliche Belagerung der Syrerfestung "Thuron". 1209 wurde die Burg auch urkundlich beglaubigt.
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