Kreis: Südliche Weinstraße Verbandsgemeinde: Offenbach an der Queich
Hochstadt (160 m) liegt inmitten von Weinbergen im Tal des Hainbaches nördlich der B 272 zwischen Landau und Speyer.
Die Gemeinde Hochstadt hat im Rahmen der Dorferneuerung in den achtziger und neunziger Jahren ihr Ortsbild den heutigen Bedürfnissen und Gegebenheiten angepasst. Unter Mithilfe der Mitbürger wurde ein attraktiver Wohn- und Weinort geschaffen.
Dieser ist bekannt für seine gepflegten Weine, Winzersekte sowie Wein- und Obstbrände. Von der Qualität ihrer Erzeugnisse überzeugen die Winzer ihre Gäste gern bei einer Weinprobe, wobei Sie anschließend die ausgesuchten Weine oder sonstige Kredenzien gleich mit nach Hause nehmen können.
Geschichte von Hochstadt
In einer Urkunde des Klosters Lorsch wird Hochstadt - „Stätte des Hoho“, nicht mit „hoch“ zusammenhängend - erstmals im Jahre 776 erwähnt. Demnach schenkte eine Person namens Alaolf dem Kloster eine in „hohunstater marca“ gelegene Wiese. Aus dem Jahre 1006 ist überliefert, dass Hochstadt im fränkischen Speyergau liegt, und dass der Bischof von Speyer hier begütert ist. Erst 1251 und 1277 wird in Urkunden zwischen Ober- und Niederhochstadt unterschieden.
Niederhochstadt kam schon sehr früh von den Grafen von Leiningen und den Scharfeneckern an die Johanniter-Komthurei. Oberhochstadt gehörte zu Zweibrück-Bitsch und den Ochsenreitern und kam durch Kauf im Jahre 1404 zur Hälfte zum Bischof von Speyer. 1485 erwarben die Kurfürsten von der Pfalz die andere Hälfte. Zusammen mit sieben anderen Dörfern gehörte Oberhochstadt zur „Landecker Gemeinschaft“, einer Verwaltungsgemeinschaft zwischen dem Kurfürsten von der Pfalz und dem Bischof von Speyer. In den Napoleonischen Kriegen kamen beide Dörfer zum Departement Bas-Rhin.
Im Jahre 1813 besetzten die Franzosen das Dorf, 1814 die Russen, ab 1815 die Bayern, die dann den „Bayerischen Rheinkreis“ zugesprochen erhielten. Am 21. Mai 1849 rückte die Freischaren-Kompanie „Robert Blum“ in beide Orte ein. Am 17. Juni 1849 wurden die Preußen vertrieben.
Entscheidende Veränderungen vollzogen sich in den Nachkriegsjahren des 2. Weltkriegs. Es erfolgte die Bebauung großer Gebiete an den Ortsrändern, wodurch Ober- und Niederhochstadt optisch zusammenwuchsen. Ferner vollzog sich die Änderung der Bevölkerungsstruktur. Immer weniger Einwohner lebten von der Landwirtschaft, immer höher wurde der Anteil der Arbeiter und Angestellten an der Gesamtbevölkerung.
Am 1. Januar 1970 wurden die Gemeinden Ober- und Niederhochstadt zur Gemeinde Hochstadt (Pfalz) zusammengeschlossen.
Die Gemeinde Hochstadt hat im Rahmen der Dorferneuerung in den achtziger und neunziger Jahren ihr Ortsbild den heutigen Bedürfnissen und Gegebenheiten angepasst. Unter Mithilfe der Mitbürger wurde ein attraktiver Wohn- und Weinort geschaffen.
Dieser ist bekannt für seine gepflegten Weine, Winzersekte sowie Wein- und Obstbrände. Von der Qualität ihrer Erzeugnisse überzeugen die Winzer ihre Gäste gern bei einer Weinprobe, wobei Sie anschließend die ausgesuchten Weine oder sonstige Kredenzien gleich mit nach Hause nehmen können.
Geschichte von Hochstadt
In einer Urkunde des Klosters Lorsch wird Hochstadt - „Stätte des Hoho“, nicht mit „hoch“ zusammenhängend - erstmals im Jahre 776 erwähnt. Demnach schenkte eine Person namens Alaolf dem Kloster eine in „hohunstater marca“ gelegene Wiese. Aus dem Jahre 1006 ist überliefert, dass Hochstadt im fränkischen Speyergau liegt, und dass der Bischof von Speyer hier begütert ist. Erst 1251 und 1277 wird in Urkunden zwischen Ober- und Niederhochstadt unterschieden.
Niederhochstadt kam schon sehr früh von den Grafen von Leiningen und den Scharfeneckern an die Johanniter-Komthurei. Oberhochstadt gehörte zu Zweibrück-Bitsch und den Ochsenreitern und kam durch Kauf im Jahre 1404 zur Hälfte zum Bischof von Speyer. 1485 erwarben die Kurfürsten von der Pfalz die andere Hälfte. Zusammen mit sieben anderen Dörfern gehörte Oberhochstadt zur „Landecker Gemeinschaft“, einer Verwaltungsgemeinschaft zwischen dem Kurfürsten von der Pfalz und dem Bischof von Speyer. In den Napoleonischen Kriegen kamen beide Dörfer zum Departement Bas-Rhin.
Im Jahre 1813 besetzten die Franzosen das Dorf, 1814 die Russen, ab 1815 die Bayern, die dann den „Bayerischen Rheinkreis“ zugesprochen erhielten. Am 21. Mai 1849 rückte die Freischaren-Kompanie „Robert Blum“ in beide Orte ein. Am 17. Juni 1849 wurden die Preußen vertrieben.
Entscheidende Veränderungen vollzogen sich in den Nachkriegsjahren des 2. Weltkriegs. Es erfolgte die Bebauung großer Gebiete an den Ortsrändern, wodurch Ober- und Niederhochstadt optisch zusammenwuchsen. Ferner vollzog sich die Änderung der Bevölkerungsstruktur. Immer weniger Einwohner lebten von der Landwirtschaft, immer höher wurde der Anteil der Arbeiter und Angestellten an der Gesamtbevölkerung.
Am 1. Januar 1970 wurden die Gemeinden Ober- und Niederhochstadt zur Gemeinde Hochstadt (Pfalz) zusammengeschlossen.
Wein- und Wanderparadies für Urlauber und Ausflügler
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Von der Sonne verwöhnt... Durch Fußball berühmt... Mit charmanter Gastlichkeit gesegnet... So ist die Pfalz, für manch einen eine zweite Toskana, doch immer ganz eigen, so ist halt die Pfalz. Die Pfalz ist auch eine Region der Superlativen mit über 500 Burgen, dem größten Weinfass der Welt, dem größten Dorf Deutschlands Hassloch, der einzigen Fußballmannschaft, welche jemals direkt nach Ihrem Aufstieg Deutscher Meister geworden ist aber auch mit einem der größten Rosengärten Deutschlands in Zweibrücken. Eine Region in Deutschland, in der Feigen, Orangen und Zitronenbäumen wachsen, dies ist auch die Pfalz. Es muss nicht immer der ferne Süden sein - wer sich von der Sonne verwöhnen lassen möchte kann auch in die nahe Pfalz reisen. Geselligkeit, Freundlichkeit und Gastlichkeit sind den Pfälzern in die Wiege gelegt. So konnte man bei der Fußballweltmeisterschaft erleben, dass die Welt wahrlich zu Gast bei Freunden war. Auch der Weinbau wird in der Pfalz groß geschrieben. Nicht umsonst ist die Deutsche Weinstraße weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Nicht zuletzt Zeugen einer großartigen Geschichte sind die Vielzahl an Burgen und Schlösser der Pfalz. So gilt das Hambacher Schloss noch heute als Symbol für Freiheit und Demokratie. Die Burg Lichtenberg bei Thallichtenberg ist die größte Burgruine Deutschlands. Eine beeindruckende Häufung von Burgen befindet sich im Dahner Felsenland. Hier reihen sich insgesamt 23 Burgen und Burgruinen aneinander und bilden das größte Burgenmassiv in Rheinland-Pfalz. |
Baudenkmäler
Pfalz
Objekt-Nr.: 12245
Vor dem Dorfgemeinschaftshaus Hochstadt wurde eine Plastik errichtet, die eine Turnerin darstellt. Sie wurde im Jahre 1992 durch den Künstler Wieslaw Pietron geschaffen und personifiziert das Schöne, die Kunst, die Geschicklichkeit und die Kraft eines Sportlers. Im oberen Teil des Sockels aus rotem Sandstein sind Reliefs eingearbeitet, die Hochstadter Begebenheiten und ortstypisches wie das Wein-


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