Kreis: Mainz-Bingen Verbandsgemeinde: Rhein-Nahe
Das Weinbau- und Rheinschifferdorf Niederheimbach liegt linksrheinisch am Ausgang des Heimbachtales unterhalb der Heimburg. Gegenüber im Fluß gibt es eine Doppelinsel namens Lorcher Werth und ein Stück rheinaufwärts ragt Burg Sooneck in den Himmel. Wenn man dem Verlauf des Heimbachtales zwei Kilometer weit folgt, erreicht man die eigenständige Gemeinde Oberheimbach mit 600 Einwohnern. Der Ort gehörte der Abtei Kornelimünster bei Aachen, was die Burgendichte erklärt. Die Heimburg wurde 1296-1305 als Kurmainzer Grenzfestung gegen die Kurpfälzer errichtet, doch 1689 von den Franzosen zerstört. 1865 baute man sie neu auf und seitdem hat die schwerfällige Anlage ihr Aussehen bewahrt. Heute ist die Burg in Privatbesitz und daher nicht zu besichtigen. Eine starke Mauer schützt sie zur Bergseite hin und im Inneren der Heimburg steht ein 25 m hoher Bergfried. Als gefürchteteste Raubritterburg am Mittelrhein galt Burg Sooneck von 1011, später Preußenburg. Sie wurde 1282 durch Rudolf von Habsburg geschliffen und nach mehrmaligenNeuaufbauen und Zerstörungen 1840 von Friedrich Wilhelm IV. von Preußen endgültig wiedererrichtet. Heute beherbergt sie ein staatliches Museum. Die Burg beinhaltet eine reichhaltige Sammlung an antiken Mobiliar, Gemälden, Stichen, Waffen und Rüstungen (Tel. 0 67 43/ 60 64). Neben dem Weinbau lebte Niederheimbach vor allem von der Rheinschifffahrt. Jedes Schiff auf der damals klippenreichen und gefährlichen Fahrt nach Bingen nahm hier einen Lotsen an Bord, ein einträglicher Erwerbszweig für die Bevölkerung. Niederheimbachs Kirche aus dem 11. Jahrhundert enthält einen Pestaltar und eine Madonna (17. Jahrhundert). Weiterhin sin noch Teile einer mittelalterlichen Ringmauer zu besichtigen.
Das Weltkulturerbe bietet mehr als Wein ...
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Dort wo einst der Sage nach die Nixe Loreley mit Ihrer Stimme Schifffahrer in den sicheren Tod an den gefährlichen Felsenriffen lockte, befindet sich heute ein einmaliges in das Unesco Welterbe aufgenommene Landschaftsbild mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. In dem touristisch erschlossenen oberen Mittelrheintal mit seinen Zentren St. Goar, St. Goarshausen und Bacharach, wird dem Besucher ganzjährig ein abwechslungsreiches Fest- und Feierprogramm geboten. Am deutschen Eck in Koblenz, an dem die Mosel in den Rhein mündet, befinden sich mit Schloss Stolzenfels und der Festung Ehrenbreitstein zwei der wichtigsten und imposantesten Bauwerke der Region. Auch Wassersportmöglichkeiten sind entlang des Rheins in vielfältiger Weise gewährt. Frisch verliebt? Eine romantische Rheinfahrt mit einer schmucken Rheinfähre durch die malerische Landschaft des Mittelrheins, lässt fast jedes Herz höher schlagen. Aber auch am unteren Mittelrhein von Koblenz bis Bonn wird dem Besucher einiges geboten, so lohnt z. B. ein Besuch in der historischen Stadt Remagen mit der weltberühmten Brücke und dem dazugehörigen Museum oder in der Pfauenstadt Neuwied mit ihrer historischen Innenstadt. |
Urlaub in der Region
Mittelrhein
Objekt-Nr.: 20423
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Objekt-Nr.: 11013
Berüchtigtes Raubritternest im Mittelalter, später Preußenburg. Reichhaltige Sammlung an antiken Mobiliar, Gemälden, Stichen, Waffen, Rüstungen.
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Lorch
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