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Pensionen in Dümpelfeld (Eifel)

Kreis: Ahrweiler Verbandsgemeinde: Adenau

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Dümpelfeld bildet heute mit Niederadenau und Lückenbach eine Gemeinde. Der Ort Dümpelfeld erscheint erstmals im Jahre 1153 in dem Namen „Carolus de Dumplenvelt“, der in einer Urkunde des Abtes Maximinus von Trier als Zeuge genannt wird. Ferner wird er 1251 als „villa Dumpinvelt“ erwähnt. Dümpelfeld gehörte zur Grafschaft bzw. dem späteren kurkölnischen Amte Nürburg. Die Bewohner hatten für die Nürburg Hand- und Spanndienste zu leisten. In Dümpelfeld wurde die „Kirmeß“ jährlich verpachtet, die Pacht dieser Kirchengrundstücke wurde an die Nürburg entrichtet. Als Grundherr wird 1683 der Komtur der Johanniterkommende Adenau genannt. Ende des 19.Jh. und Anfang des 20.Jh. wurde Dümpelfeld ein kleiner „Bahnknotenpunkt“, als 1888 die Bahnlinie bis Adenau fertiggestellt wurde und 1910 die Bahnstrecke Dümpelfeld bis Jünkerath.
Der Name Dümpelfeld bedeutet: „Siedlung , Feld am Wasser, an Tümpeln“. Pfarrlich gehörte Dümpelfeld früher zu Hönningen, war ab 1664 eigene Pfarrei. Die alte Kirche, die schon im 13. Jh. erbaut worden sein soll, gehörte im 15. Jh. dem St. Cunibert-Stift in Köln und kam 1494 zur Johanniterkommende Adenau. Sie dient heute noch als Friedhofskapelle. Die neue Pfarrkirche wurde Anfang der 60er Jahre erbaut und 1966 zu Ehren von „Maria, der Mutter der Kirche“ benediziert.
Der Ort Niederadenau beging 1992 seine 1000-Jahr-Feier. Dieses Jubiläum begründet sich in der Urkunde Ottos III. aus dem Jahre 992 (siehe Adenau), in der „Lierades Adenoua“ erwähnt wird. 1368 wird Niederadenau im Zusammenhang mit den vier Honschaften (Hundertschaften) von Schuld genannt. In Niederadenau bestand seit dem 14. Jh. ein Nürburger Lehnshof und dem Adenauer Burglehen „Zur Mühlen“ gehörten zahlreiche Besitzungen in diesem Ort. Niederadenau gehörte zunächst auch zur Pfarrei Hönningen, dann als Filiale zu Dümpelfeld. Die heutige Kapelle, der hl. Maria Magdalena geweiht, wurde 1901/02 erbaut,1991 wurde sie vollständig renoviert.
Lückenbach gehörte früher zum Schultheißenamt Reifferscheid im kurkölnischen Amt Nürburg. Der Name Lückenbach wird als „Siedlung an einem dem Liudiko oder Lücke gehörenden Bach“ gedeutet.1772 /73 wird für Lückenbach eine Öl- und eine Mahlmühle erwähnt, die der Reifferscheider Gerichtsschöffe beim Kurfürsten beantragt hatte.
Lückenbach gehörte immer zur Pfarrei Reifferscheid. Die Kapelle, dem hl. Ludger und der hl. Agatha geweiht, wurde 1758 erbaut, 1987 zuletzt renoviert.

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53520 Dümpelfeld (Eifel)
Objekt-Nr.: 18504
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