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Baudenkmäler in Gehlweiler (Hunsrück)

Kreis: Rhein-Hunsrück-Kreis Verbandsgemeinde: Kirchberg

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Frühe Erwähnung im 9. und 10. Jahrhundert im Sobernheimer Landkapitel in Urkunden zur Willigiskirche bei Auen. Gehlweiler gehörte zur Burg Koppenstein, war sponheimisch und wurde 1707 badisch. Die älteste Schreibweise des Ortsnamens lautet 1317 Gelwilre. Bis 1575 gehörte der Ort zum Kirchspiel Getzbach (Seesbach) und kam dann nach Gemünden. Im 17. Jahrhundert hatte Gehlweiler eine eigene Kapelle. Sie stand gegenüber der neuen Schule und ist heute nicht mehr vorhanden. Eine dörfliche Kostbarkeit ist das ehemalige Gemeindebackhaus mit seinem herrlichen Fachwerk und einem Glockenreiter aus dem 18. Jahrhundert. Das Haus Hauptstraße 16 war das ehemalige Zehnthaus. Bemerkenswert ist die dreibogige Quader- und Bruchsteinbrücke aus dem 18./19. Jahrhundert mit Schiefer-Flügelmauern. In der "alten Schmiede" wurden Teile des Films "Heimat" von Edgar Reitz gedreht.

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Baudenkmäler
Die alte Straßenbrücke über den Simmerbach bei Gehlweiler
55490 Gehlweiler (Hunsrück)
Objekt-Nr.: 11946
Bei der Steinbrücke handelt es sich um die künstlerisch bedeutendste und wahrscheinlich älteste Brücke nicht nur im Kreisgebiet, sondern darüber hinaus im ganzen Hunsrück.

Ein Datum für die Brücke ist nicht überliefert, - sie dürfte in das 17.spätestens 18. Jahrhundert zu datieren sein. Die Brücke besteht aus drei gemauerten, gedrückt halbkreisförmigen Bögen, von denen der mittlere etwas breite

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